Was ist die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp)?

Die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) ist die Vertretung der Sportpsychologinnen und Sportpsychologen in Deutschland im universitären und im außeruniversitären Bereich. Sie wurde 1969 gegründet und hat den Status einer Sektion in der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs). Der asp gehören derzeit etwa 340 Mitglieder an. Es werden jährliche Tagungen zu unterschiedlichen Themen der Sportpsychologie durchgeführt. Vorsitzender des alle 2 Jahre gewählten Vorstands ist zur Zeit Prof. Dr. Manfred Wegner (Universität Kiel). Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist die Förderung und Weiterentwicklung der Sportpsychologie in Forschung, Lehre und in den Anwendungsfeldern des Leistungs-, Breiten- und Gesundheitssports.

asp News

Simone Moczall und Marc-Oliver Löw im Interview zu ihrem Workshop „Choking under Pressure“ im Rahmen der asp-Tagung

[08.05.2012] 

Simone Moczall und Marc-Oliver Löw, Sie bieten auf der diesjährigen asp-Tagung einen Workshop zum Thema „Choking under Pressure“ an. Können Sie kurz erklären, was sich hinter dem Titel verbirgt?

Choking under Pressure bedeutet auf Deutsch Versagen unter Druck. Im Volksmund ist das Phänomen als Trainingsweltmeister bekannt. Versagen unter Druck in einem Wettkampf bedeutet, dass der Athlet sein aktuelles Leistungsniveau nicht abrufen kann, obwohl ein hoher Anreiz dazu besteht, eine optimale Leistung zu erbringen.

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Hauptredner der asp-Jahrestagung Prof. Dr. Ralf Brand über Sportpsychologie in der Praxis des Leistungssports: „Drei Jahre Landesteam Brandenburg und was wir daraus lernen können“

[03.05.2012] Als einer der Hauptredner halten Sie auf der diesjährigen asp-Jahrestagung einen Vortrag mit dem Titel „Drei Jahre Landesteam Brandenburg und was wir daraus lernen können“. Was dürfen die Teilnehmer der Jahrestagung von Ihrem Vortrag erwarten?

Zunächst einmal einen differenzierten Einblick in die "innere Architektur" und die evidenzbasierte Arbeit in einer universitär angegliederten Einrichtung. Das Landesteam Brandenburg ist seit 2009 für die sportpsychologische Versorgung von über 300 deutschen Spitzenathleten im A-, B-, C-, D/C-Kader und für mehr als 1000 Nachwuchsleistungssportler an Eliteschulen des Sports verantwortlich. Allein im zurückliegenden Jahr 2011 hatten wir in unserem Team mehr als 500 Beratungskontakte mit Kadersportlern. Da kommt eine ganze Menge Wissen über die Praxis von Sportpsychologie zusammen.

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Prof. Dr. Ralf Brand und Prof. Dr. Stefan Selke stehen als Hauptredner der asp Jahrestagung fest

[19.04.2012]
„Drei Jahre Landesteam Brandenburg und was wir daraus lernen können“, so lautet das Vortragsthema von Prof. Dr. Ralf Brand von der Universität Potsdam, der als Hauptredner für die asp Jahrestagung vom 17. bis 19. Mai 2012 gewonnen werden konnte. Eingebettet in das Leitthema: Sportpsychologie in der Praxis des Leistungssports, besteht ein wichtiges Ziel des Hauptvortrages darin, „einen reflektierten Abgleich zwischen dem aus akademisch-sportpsychologischer Sicht Wünschbaren, mit dem aus praktischer Warte Möglichen und Vernünftigen herzustellen“, so Prof. Dr. Ralf Brand.

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Neuer Servicebereich für Praktiker auf der asp Homepage!

[18.04.2012] Der Servicebereich Praxis richtet sich vor allem an praktisch arbeitende Sportpsychologinnen und Sportpsychologen. Er soll (angehende) Praktiker über das Berufsfeld Sportpsychologie und Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung informieren und zusätzlich eine bessere Vernetzung unter den tätigen Sportpsychologinnen und Sportpsychologen ermöglichen. Darüber hinaus bietet der Servicebereich Praxis wichtige Informationen für Sportler, Verbände und angehende Sportpsychologen. Der Servicebereich wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) und der Zentralen Koordinationsstelle für Sportpsychologie (ZKS) beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erstellt.

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„Querdenker“ und Hauptredner der asp Jahrestagung Prof. Dr. Stefan Selke stellt „Lifelogging“ als Methode digitaler Lebensführungsdiagnostik im Leistungssport vor

[29.03.2012]  Sie sind einer der Hauptredner der diesjährigen asp Jahrestagung. Was dürfen die Teilnehmer von Ihrem Vortrag erwarten?

Spannende Einsichten in ein aktuelles Forschungsfeld, das man sicher nicht gleich mit Sportpsychologie in Verbindung bringt, das aber interessante Bezüge bietet. Es geht um die Überformung des menschlichen Erinnerungsvermögens durch digitale Gedächtnissysteme. Der uralte Traum, endlich nichts mehr zu vergessen, rückt mit diesen Systemen nahe. Aber auch die Angst, nichts mehr vergessen zu können – was ja auch hin und wieder sinnvoll ist.

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MOOD TOUR 2012 - ein Tandem-Rad-Projekt für mehr Akzeptanz gegenüber depressiven Menschen


[26.03.2012]  Die 4500 Kilometer umfassende Radtour startet am 16. Juni in Freiburg und endet am 15. September in Berlin. In sieben Etappen aufgeteilt wird die Strecke auf drei Tandems bewältigt. Eine Etappe dauert zwischen 9 und 14 Tagen. Im Durchschnitt werden etwa 55 Kilometer pro Tag gefahren.

Das Tandem-Team besteht aus akut bzw. ehemals von Depression betroffenen und aus nichtbetroffenen Fahrerinnen und Fahrern. Gekocht wird gemeinsam, geschlafen meist im Zelt. Umrahmt werden die Etappen von sogenannten Mitfahr-Aktionen bzw. Infostand-Aktionen an denen auch die regionalen Bündnisse gegen Depression bzw. ADFC-Vereine beteiligt sind.

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Interview mit Prof. Manfred Wegner zur asp-Jahrestagung 2012 in Kiel/ 17. – 19. Mai 2012 auf der M/S Color Fantasy

Prof. Manfred Wegner

[12.03.2012]  Die 44. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) wird in diesem Jahr in einzigartiger Atmosphäre während der Fahrt von Kiel nach Oslo und zurück stattfinden. Was hat Sie dazu bewogen, diesen besonderen Ausrichtungsort zu wählen?

Prof. Dr. Manfred Wegner: „An erster Stelle war es mir wichtig, die Tagung nach längerer Pause nun zum vierten Mal wieder nach Kiel zu holen. 1999, bei der Tagung zum 30-jährigen asp-Jubiläum, hatten wir beste Erfahrungen mit der Ausrichtung der Veranstaltung auf einer Fähre mit dem bestechenden Konferenzzentrum gemacht. Das Schiff ist einfach Programm. Für die spektakulären Ein- und Ausfahrten in Kiel und Oslo planen wir entsprechende Freiräume. Das Schiff sorgt insgesamt für die Atmosphäre einer Klausurtagung, man kann sich viel mehr auf das Thema ´Sportpsychologie´ einlassen als es an Land der Fall wäre.“ 

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Neues Fortbildungs-Curriculum „Sportpsychologische Handlungskompetenzen in Prävention und Rehabilitation“ startet im März

[15.02.2012] Im März startet die erste Modulwoche des neuen asp Fortbildungs-Curriculums „Sportpsychologische Handlungskompetenzen in Prävention und Rehabilitation“ in Kiel.
Die Fortbildung bietet ein Qualifizierungsangebot für Psychologen und Psychologinnen, die eine Erweiterung ihrer Kompetenzen bezüglich gesundheitsbezogener Sport- und Bewegungsförderung anstreben. Zugleich richtet sie sich an jene Sportwissenschaftler und Sportwissenschaftlerinnen, die bereits in der bewegungsbezogenen Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsförderung tätig sind oder tätig werden wollen.
Das Curriculum setzt sich aus drei Modulwochen zusammen und wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) und der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (DVS) - Kommission Gesundheit durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Sportpsychologie News

Jan Mayer, koordinierende Verantwortliche für den Einsatz der Sportpsychologen für London 2012: Viele Kollegen sind jetzt bereits stark in die Vorbereitung involviert

[03.04.2012] Vor kurzem gab es ein erstes Vorbereitungstreffen der in den olympischen Spitzenverbänden tätigen Psychologen. Wie verlief das Treffen und über welche Schwerpunktthemen wurde sich ausgetauscht?

Das Treffen im November verlief sehr angenehm, positiv und konstruktiv.  Neben dem Fahrplan nach London ging es um das Selbstverständnis des Sportpsychologen im Olympiateam, den Umgang mit Medien, sowohl beim OS aber auch generell. Darüber hinaus wurde die neue Gebührenordnung GOSp 2012 vorgestellt und die Umsetzung von Verbandslösungen Sportpsychologie in den Spitzenverbänden diskutiert. Besonders begrüßt wurde die Session "Intervision", bei der sich die sportpsychologischen Betreuer der Nationalmannschaften beraten und austauschen konnten.

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Mein Kind im Sport: Drittes Tiroler Sportforum thematisiert sexuellen Missbrauch in Sportvereinen

[16.02.2012]   Das Thema sexueller Missbrauch wurde auch im Sport lange tabuisiert.
Um sexuellen Missbrauch im Sport und die Präventionsmöglichkeiten gegen sexuelle Übergriffe anzusprechen und in Expertenkreisen zu diskutieren, organisierte der Verein der Tiroler Sportfachverbände "tiSport" mit Unterstützung des Landessportrates die dritte Auflage des „Tiroler Sportforums“ rund um das Thema „Mein Kind im Sport“. „Es ist hoch an der Zeit, diese Problematik offen und ohne Vorbehalte zu diskutieren“, begründet Sportreferent LHStv Hannes Gschwentner den Fokus auf dieses Problemfeld.

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Prof. Dr. Pia-Maria Wippert: Sehr hoher Stellenwert der Sportpsychologie in China

[17.01.2012]

Die guten sportwissenschaftlichen Beziehungen zwischen China und Deutschland konnten auch auf dem dritten gemeinsamen Symposium, dass Ende 2011 in Hangzhou stattfand, gefestigt werden. Unter dem Motto „Aktuelle Aspekte der modernen Sportwissenschaft und sportpolitischer Strategien in China und Deutschland” trafen sich Sportwissenschaftler beider Länder zum Informationsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung auf nationaler und interanationaler Ebene. Für Deutschland präsentierten der asp-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Wegner und Prof. Dr. Pia-Maria Wippert von der Universität Potsdam ihre aktuellen Forschungsergebnisse.

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Dr. H.-Ulrich Wilms: Im Leipziger Sportpsychologie Kreis finden praxisrelevante Themen Eingang

[04.01.2012]

Der Leipziger Sportpsychologie Kreis e.V. engagiert sich schon seit vielen Jahren für einen Transfer sportpsychologischen Wissens in die leistungssportliche Praxis. Die Sportpsychologen des LSPK verstehen sich als Ansprechpartner für die Beratung und Betreuung von Athleten insbesondere im Raum Halle-Leipzig.

Dr. H.-Ulrich Wilms ist Psychologischer Psychotherapeut und Vereinspräsident des LSPK. Er spricht über Zukunftsvisionen und die Entwicklung des LSPK hin zu einem wichtigen Beratungsforum.

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Call for Papers für ein Special Issue des Magazins „In-Mind“ zum Thema „Sportliches Verhalten verstehen“

[28.11.2011]

Dr. Geoffrey Schweizer vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Henning Plessner von der Universität Leipzig starten als Gast-Editoren des Magazins „In-Mind“ (http://de.in-mind.org) einen „Call for Papers“ für die Themenausgabe „Sportliches Verhalten verstehen“.

Bis zum 15.03.2012 können Beiträge für die Themenausgabe des Magazins eingereicht werden:

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momentum-Symposium zum Thema „Grundlage sportlicher Höchstleistung - Die Beziehung zwischen Trainer, Athlet und Mannschaft“

[23.11.2011]  
Am 02.12.2011 lädt das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport Köln (momentum) zum momentum-Symposium ein. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von momentum und dem Psychologischen Institut  unter Leitung von Prof. J. Kleinert und  steht unter dem Thema: „Grundlage sportlicher Höchstleistung - Die Beziehung zwischen Trainer, Athlet und Mannschaft“.

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Aktuelle Studie zum Thema „Nonverbales Verhalten im Fußball“ deckt erstmals die Mechanismen hinter den Reaktionen auf Körpersprache auf

[18.11.2011]   Alle reden darüber, aber bislang sind Hintergründe und Auswirkung von Körpersprache im Sport wenig erforscht.
Mit ihrer Studie „Nonverbales Verhalten im Fußball“ haben Philip Furley (M.A.) und Prof. Dr. Daniel Memmert von der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Dr. M.S. Matt Dicks von der VU University Amsterdam sich genau dieses Themas angenommen: Dem Einfluss von dominanter und unterwürfiger Körpersprache auf die Eindruckbildung und Erfolgserwartung von Fußballspielern, welche in Kürze im ‚Journal of Sport and Excercise Psychology’ erscheint.

In zwei verschiedenen Experimenten wurde die Situation des Spielers beim Elfmeter-Schießen untersucht. Und das mit beeindruckenden Ergebnissen: Zum ersten Mal belegt eine Studie den engen Zusammenhang von Körpersprache und den damit verbundenen Eindrücken und Erwartungen und zeigt die dahinter liegenden Mechanismen auf.

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asp - Preisträgerin Dr. Britta Lorey erneut ausgezeichnet

[28.10.2011] Dr. Britta Lorey ist in kurzer Zeit zum zweiten Mal für ihre Dissertation ausgezeichnet worden. Die Sportpsychologin aus Gießen, die gerade erst den Karl-Feige-Preis der asp für die beste Nachwuchsarbeit erhalten hat, ist nun auch erfolgreich der Aufforderung „Klartext bitte!“ der Klaus Tschira-Stiftung gefolgt. Sie wurde für ihren Beitrag „Müssen wir uns noch bewegen?“ mit dem gleichnamigen Preis für verständliche Wissenschaft 2011 in der Fachrichtung Neurowissenschaften ausgezeichnet.

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