Depressionen im Spitzensport

Die Arbeitgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) in Deutschland fordert einen dauerhaften, nachhaltigen und kritischen Dialog über die Gefahren von Depressionen im Spitzensport. "Es kann nicht sein, dass dieses Thema immer nur zu bestimmten Anlässen wie dem Todestag von Robert Enke wahrgenommen und aktionistisch diskutiert wird", meinte der asp-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Wegner (Universität Kiel). Eine höhere Sensibilität für die Problematik und ein offenerer Umgang in der Öffentlichkeit mit dem bisherigen Tabu-Thema ist gewünscht. Dafür möchte der Vorstand der asp in einen direkten Dialog mit den Mitgliedern und interessierten Personen eintreten. Es werden von sportpsychologischen Experten zahlreiche Spitzenathleten und -mannschaften betreut. Von daher möchten wir eine Plattform bilden, um den Dialog zwischen Experten, am Thema Interessierten und auch Betroffenen herzustellen und in den Dialog auf der Homepage der asp einzusteigen.

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Sport-Psychologe Dr. Christian Heiss über Burn-out im Spitzensport

[19.12.2011] Wird der Druck im Profisport immer unausstehlicher? Es häufen sich die Burn Out-Fälle. In den vergangenen Wochen standen vor allem Fußball-Spieler, Trainer und Funktionäre im Mittelpunkt der Debatte um Burn Out und Depression. Auch der Handball muss und wird von dieser Problematik vermutlich nicht verschont bleiben - hinter vorgehaltener Hand wird bereits über erste Fälle diskutiert. Angesichts der "Terminhatz" vielen nicht nur physisch, sondern auch psychisch wichtige Pausen. Dr. Christian Heiss (33) betreut als Sport-Psychologe Einzelsportler und Nationalmannschaften unterschiedlicher Sportarten, unter anderem auch am Olympiastützpunkt Potsdam. Im Interview erklärt er die Gründe für den plötzlichen Anstieg von Burn-Out-Fällen im Profisport.

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Marion Sulprizio, Diplom-Psychologin und Geschäftsführerin von MentalGestärkt: „Zum ersten Mal ziehen alle an einem Strang“

[27.09.2011] Anfang September fand die Auftaktveranstaltung von MentalGestärkt statt, die Arbeiten wurden aber schon lange im Voraus aufgenommen. Wie kann man den derzeitigen Stand der Initiative beschreiben? Was ist bisher passiert und was wurde erreicht?

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PRESSEMITTEILUNG: asp kritisiert Umgang mit psychischen Erkrankungen – Prof. Wegner: „Monetäre Erwägungen gehen über moralische Ansprüche“

[07.09.2011] Die Arbeitgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) in Deutschland hält den Spitzensport, allen voran die Fußball-Bundesliga, noch immer nicht für genügend sensibilisiert für psychische Erkrankungen wie Depression oder Burn-Out. „In vielen Fällen gehen monetäre Erwägungen weiterhin über moralische Ansprüche“, kritisierte der asp-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Wegner (Universität Kiel). Zudem würden solche Themen in Männer-Welten wie der Bundesliga bis auf wenige Ausnahmen weiterhin tabuisiert.

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Meilenstein für den deutschen Sport: Vorstellung des Netzwerkes „Mental gestärkt“

[05.09.2011]  Als „Meilenstein für den deutschen Sport und vor allem für den Fußball“ bezeichnete Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Fußballer-Gewerkschaft VDV, die Gründung des Netzwerkes „Mental gestärkt“. Die Netzwerkinitiative war bereits im März 2011 von einem Beirat, bestehend aus einem Vertreter der Robert-Enke-Stiftung, der Vereinigung der Vertragsfußballer (vdv) und dem Versicherer, der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG),  ins Leben gerufen worden und wurde nun Anfang September im Rahmen des Fußballländerspieles gegen Österreich in Gelsenkirchen vorgestellt. Zu den wichtigsten Kooperationspartnern zählt die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp).

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asp sieht endlich Bewegung in der Betreuung der psychischen Gesundheit von Spitzensportlern

[05.09.2011] Die Arbeitgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) in Deutschland sieht endlich Bewegung in der Betreuung der psychischen Gesundheit von Leistungssportlern in Deutschland. „Nach dem Tod von Robert Enke hat es fast zwei Jahre gedauert, bis sich etwas getan hat. Aber jetzt ist mit der Koordinationsstelle in Köln eine Einrichtung entstanden, an die sich Sportlern und Sportlerinnen als Hilfestellung bei psychischen Schwierigkeiten wie einer Depression wenden können“, meinte der asp-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Wegner (Universität Kiel).

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Prof. Dr. Jens Kleinert: Mit der Initiative „Mental Gestärkt“ die psychische Gesundheit im Sport fördern - Hilfe bei Problemen wie Depresssion

[24.03.2011] In Köln hat am Donnerstag, 24. März 2011, ein Beirat, bestehend aus einem Vertreter der Robert-Enke-Stiftung, der Vereinigung der Vertragsfußballer (vdv) und dem Versicherer, der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG), eine Koordinationsstelle zur Stärkung der psychischen Gesundheit ins Leben gerufen. Geleitet wird die an der Deutschen Sporthochschule in Köln angesiedelten Stelle von der Diplom-Psychologin Marion Sulprizio, eingerichtet und maßgeblich initiiert wurde sie von dem Kölner Sportpsychologen Prof. Dr. Jens Kleinert. Hier ein Interview mit ihm zu dem Thema:

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Interview Hans-Dieter Hermann: "Die Sportpsychologie hat viel zu bieten"

[04.04.2011] Die Sportpsychologie befindet sich in Deutschland aus der Sicht von Hans Dieter Hermann auf einem guten Weg. Das Berufsfeld habe sich in den letzten zehn Jahren gut entwickelt, meint der Sportpsychologe, der unter anderem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft betreut, in einem Interview für die asp-Website. Allerdings ist es aus seiner Sicht wichtig, die Ausbildung weiter zu verbessern und mehr Möglichkeiten für Supervision zu schaffen.

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Dr. Valentin Z. Markser: Leistungssportler sind massiven, spezifischen seelischen Belastungen ausgesetzt

[18.05.2011] Die DGPPN hat ein Fachreferat "Sportpsychiatrie- und psychotherapie“ gegründet. Ziel ist, über das Ausmaß der seelischen Belastungen und Erkrankungen im Leistungssport aufzuklären, im Sportbereich tätige Psychiater und Psychotherapeuten besser zu qualifizieren und gemeinsame Weiterbildungsbemühungen mit  Sportmedizinern zu etablieren. Der Kölner Psychiater, Psychotherapeut und Psychoanalytiker Valentin Z. Markser war der behandelnde Arzt von Robert Enke und spricht im Interview über seine Bemühungen und Hoffnungen, Prävention und Behandlung von seelischen Störungen im Leistungssport zu verbessern.

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Pressemitteilung Sportpsychologen-Vorsitzender Prof. Wegner fordert nach Jahrestag von Enke-Tod dauerhaften Dialog

[01.12.2010] Die Arbeitgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) in Deutschland fordert einen dauerhaften und nachhaltigen Dialog über die Gefahren von Depressionen im Spitzensport. „Es kann nicht sein, dass dieses Thema immer nur zu bestimmten Anlässen wie dem Todestag von Robert Enke wahrgenommen und aktionistisch diskutiert wird“, meinte der asp-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Wegner (Universität Kiel), nachdem er Ende letzter Woche auf dem Psychiatrie-Kongress in Berlin für die Sportpsychologen gesprochen hatte.

 

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