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Sportpsych. Expertise im Leistungssport

Partner

European Federation of Sport PsychologyBundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)International Society of Sport PsychologyDeutsche Gesellschaft für PsychologieSwiss Association of Sport Psychology (SASP)

Sportpsychologische Expertise im Leistungssport

Folgend finden Sie einige Informationen rund um das Thema der sportpsychologischen Expertise im Leistungssport.
 

Ethische Leitlinien und Selbstverständnis

Die asp hat ethische Leitlinien für die sportpsychologische Beratung und Betreuung sowie ein Statement zum Selbstverständnis der Sportpsychologie in Deutschland formuliert.


Die Berufsbezeichnung Sportpsychologin/ Sportpsychologe

Die Bezeichnung Psychologin/ Psychologe kann in Deutschland nur von Personen mit abgeschlossenem Studium der Psychologie (Diplom- bzw. Masterabschluss) geführt werden (siehe www.bdp-verband.de zu Fragen der Titelführung und Anerkennung). Voraussetzung für die Berufsbezeichnung als Psychologe/ Psychologin ist nach EuroPsy (europsy.de) ein fünfjähriges, universitäres Studium mit Psychologie im Hauptfach (vgl. Diplom-Psychologie und BA/ MA entsprechend akkreditierter Studiengänge).
Wird die Berufsbezeichnung „Psychologe“/ „Psychologin“ ohne entsprechende Qualifikation genutzt so ist von Seiten des Berufsverbandes deutscher Psychologinnen udn Psychologen (bdp) mit einer Unterlassungsklage zu rechnen. Dies ist gemäß des Psychotherapeutengesetztes zum Schutz derer gedacht, die sich in Erwartung professioneller Hilfe an einen Psychologen/ Psychologin wenden. Davon betroffen ist auch das Führen der Bezeichnung Sportpsychologin/Sportpsychologe. Die asp ist bezüglich dieser Frage in engem Austausch mit dem bdp.


Qualitätskriterien für die sportpsychologische Betreuungsarbeit im Spitzensport

Genauso wie für andere Trainings- und Betreuungsleistungen haben psychologische Beratungs- und Betreuungsmaßnahmen im Spitzensport dem Anspruch an höchste Fachkompetenz, Qualität und Seriosität zu entsprechen. Das BISp, der DOSB und die asp haben deshalb zur Qualitätssicherung der praktisch psychologischen Arbeit im Spitzensport fachliche Qualitätskriterien als Richtlinien und Empfehlungen zu Qualifikation und Ausbildung festgelegt, die eine Person nachweisen muss, um im leistungsorientierten Sport arbeiten bzw. über mit Bundesmitteln mitfinanzierte sportpsychologische Betreuungstätigkeiten im Spitzensport ausüben zu dürfen.

Dafür gelten folgende Anforderungen:

Personen, die die obengenannten Weiterbildungs- und Praxisnachweise erfüllen, dürfen sich "Sportpsychologischer Experte (asp-Curriculum Leistungssport)" bzw. "Sportpsychologische Expertin (asp-Curriculum Leistungssport)" nennen und werden als solche von der asp, dem BISp und dem DOSB anerkannt (Quelle: www.bisp-sportpsychologie.de). Für den Zugang ins Berufsfeld sportpsychologischer Dienstleistungen sind sowohl die o.g. Qualitätskriterien als auch die Listung auf der Expertendatenbank Sportpsychologie des BISp (s.u.) hilfreich aber weder Voraussetzung noch Garantie.
 

Expertendatenbank Sportpsychologie des BISp

Die Expertendatenbank des Bundesinstituts versteht sich als "eine Suchmaske und Datenbank zum Auffinden von qualifizierten und erfahrenen Personen für die psychologische Betreuung im Spitzensport“. Also solche informiert sie über potentielle Ansprechpartner/innen für den Leistungssport und dient der Qualitätssicherung (sport-) psychologischer Dienstleistungen, wie sie etwa von DOSB und OSP (Olympiastützpunkten) angeboten wird. Eine Tätigkeit als Mental- oder Motivationstrainer oder Coach ist von der Listung auf der Expertendatenbank unbeeinflusst.

Die Expertendatenbank umfasst qualifizierte und erfahrene Personen für die psychologische Betreuung im Spitzensport. Zur Aufnahme müssen alle obengenannten Qualitätskriterien für die sportpsychologische Betreuungsarbeit im Spitzensport erfüllt werden. Hier gelangen sie zu den Aufnahmekriterien.


Diagnostikportal Sportpsychologie des BISp

Das Diagnostikportal des BISp umfasst normierte und für den Spitzensport angelegte sportpsychologische Testverfahren aus verschiedenen Bereichen (u.a. Motivation und Wille). Die Fragebögen sind themenbezogen (z.B. Angst, Motivation) und nach der jeweiligen Zielgruppe (Trainerinnen / Trainer und Sportlerinnen / Sportler) unterteilt. Hier gelangen sie zum Diagnostikportal.

 

 



last change: 25.01.2016 by Christian Heiss