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Neu- und Weisheiten für den (wissenschaftlichen) Nachwuchs

Folge 5 mit Ass.-Prof.‘in Dr.‘in Svenja A. Wolf (Florida State University) >> zum Podcast

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Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)European Federation of Sport PsychologyDeutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs)Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.Deutsche Gesellschaft für Psychologie

08.05.1997

Ehrenmitgliedschaft für Prof. Dr. K. Kohl

von: , in Kategorie: Ehrungen

Prof. Dr. Kurt Kohl
(ernannt 1997)

Kurt Kohl, 1918 in Frankfurt am Main geboren, verstorben 2002 ebda., hat zwei Studiengänge abgeschlossen, zunächst bis 1939 ein Lehramtsstudium im Fach Leibesübungen, dann - nach sechsjähriger Unterbrechung durch Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft - ein Diplomstudium der Psychologie, beides an der Universität Frankfurt. 1955 promovierte er dort im Fach Psychologie. Seine Hochschullaufbahn führte ihn von Frankfurt (1955-64) über die Stationen Gießen (1964-66), Aachen (1966-68) und Berlin (1968-73) nach Bielefeld. 1973 nahm er den Ruf auf eine ordentliche Professur für "Leibeserziehung und ihre Didaktik" an die Pädagogische Hochschule Westfalen-Lippe an. 1980 wechselte er im Zuge der PH-Integration mit seinem Team an die Universität Bielefeld. Auch nach seiner Emeritierung im Jahr 1984 blieb er noch viele Jahre ein aktiver Wissenschaftler.  Er verstarb in Frankfurt am Main im Oktober 2002.
Seine 1956 veröffentlichte Dissertation "Zum Problem der Sensumotorik" gilt bis heute als Grundbuch der Sportpsychologie. Der Deutsche Sportlehrerverband verlieh ihm die Goldene Ehrennadel, auf Vorschlag der Kultusministerkonferenz wurde er für besondere Verdienste um Leibeserziehung und Sport mit einer Urkunde geehrt. Kurt Kohl gehörte zu den Gründervätern der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie, die ihn 1997 für seine Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft würdigte.

Text- und Bildquelle: dvs Mitteilungen 03_2002, Nachrichten aus der asp 4/2002 und Pressemitteilung der Universität Bielefeld 



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